Dres. HOY
Arztpraxis für Allgemeinmedizin

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Praxisausstattung

Langzeit-Blutdruck

Bei dieser Untersuchung wird dem Patienten ein Langzeit-Blutdruck-Messgerät angelegt. Die Langzeit-Blutdruckmessung ist vor allem dann wichtig, wenn wir starke Blutdruckschwankungen vermuten, da sie den Verlauf des Blutdrucks während der Tragezeit des Gerätes aufzeichnet.

Langzeit-Blutdruckmessung
Bild: © Ingo Bartussek - fotolia.com

Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck sowie der Puls über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gemessen. Dadurch entsteht ein Blutdruck- und Pulsprofil.

Der Blutdruck ist der Druck in den Blutgefäßen. Er hängt von der Herzleistung, dem Gefäßwiderstand und verschiedenen anderen Regelsystemen ab. Man unterscheidet den oberen, den sogenannten systolischen Wert und den unteren, diastolischen Wert. Der Puls gibt die Frequenz der Herzschläge pro Minute an.

Das Funktionsprinzip einer Langzeit-Blutdruckmessung ist das gleiche wie bei einer gewöhnlichen Blutdruckmessung. Hierzu wird eine Manschette am Oberarm angelegt und solange aufgepumpt, bis der Oberarm kein Blut mehr durchlässt. Durch Ablassen der Luft vermindert sich der Druck in der Manschette, so dass wieder Blut durch die Arterie fließen kann. Während der Messung sollte der Arm möglichst ruhig und gestreckt gehalten werden.

Tagsüber wird der Blutdruck automatisch alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten gemessen und gespeichert. Wenn Veränderungen beim Messverhalten festgestellt werden, sollte die Praxis informiert werden.

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